
Fette Beats für Oschatz - das war das Motto, als ein musikbegeisterter
Deejay 1995 begann regelmäßig aufzulegen. Dabei wurde er immer
wieder einmal gefragt, ob er die eingesetzte Technik auch verkaufen
könne. Klar, könne man das. Und schon bald war der Gedanke
geboren, das Hobby zum Beruf zu machen. Und so wurde am
1. März 1997 das Einzelunternehmen Denis Korn damals unter
dem Namen "Star-Dust" gegründet. Aber mit DJ-Equipment, PA- und
Lichttechnik Geld verdienen? Das erschien zur damaligen
Zeit in der Mitte der 1990er Jahre vielen als völlig unverständlich.
Aber die Zweifler wurden eines besseren belehrt, das
Unternehmen wuchs und gedieh.
Doch warum dieser Erfolg? Weil es nichts wichtigeres gab als die
Kundenzufriedenheit, weil man schnell und flexibel arbeitete und stets
versuchte, das Optimum zu bieten. Im Übrigen sind das auch heute noch
die Rezepte für ein gesundes Unternehmenswachstum.

Als die Welt begann, sich gegenseitig zu vernetzen und das World Wide
Web nach und nach in das Bewusstsein der Menschen rückte, erkannte
Denis Korn sehr schnell die Potentiale und Chancen, die das
neue Medium für die Geschäftsentwicklung mit sich bringen konnte. Also
machte man sich daran und schuf
1999 die erste eigene Internetseite.
Bis heute hat das
Medium Internet nichts an seinem Reiz für das Unternehmen
verloren. Auch die kleineren Widrigkeiten die technische Neuerungen mit sich
bringen, konnte man überwinden und den Fortschritt so sicher gestalten
und das Unternehmen gut im Online-Geschäft platzieren.
Das Erfolgsrezept dafür war und ist immer noch so einfach wie effizient:
Alle Kunden gleich schnell, gleich freundlich und mit gleichem Respekt
behandeln, ganz egal, ob sie im Ladengeschäft stehen oder am anderen
Ende der Welt ihre Online-Bestellung tätigen.

"Was bekommt man in einem Deejayladen?" Diese verwunderte Frage stellte man sich
2001 in einem Artikel in der "Oschatzer Allgemeinen Zeitung". Diese
Frage stellten sich anfangs auch viele Oschatzer, als am
26. März
2001 das Geschäft im schön gelegenen Eckladen in der Theodor-Körner-Straße 1
öffnete. Doch die Musikbegeisterten DJ's wussten Bescheid. Service
vor Ort wurde schon damals groß geschrieben. Schnell sprach sich
dieser Umstand in der lokalen und regionalen DJ-Prominenz herum.
Was sich noch änderte? Der legendäre Name
"DEEJAYLADEN" erblickte
mit der Ladenöffnung das Licht der Welt und sollte sich fortan als Zeichen für
hochwertigen Service etablieren. Dies war auch die Geburtsstunde der Marke
und des unverwechselbaren Logos.

...im Ortsteil Lonnewitz kam als Alternative in Betracht, als die ursprünglichen
Geschäftsräume zu eng wurden. Das alte Gut war bestens geeignet und besaß eine
lange und bewegte Geschichte. Die Ortslage als solche war schon seit
1350 urkundlich nachweisbar und das alte Gut als dessen Mittelpunkt wurde schon im
historischen Zusammenhang 1815 erwähnt, als es nahe der Heerstraße gelegen von
„fränkischen Soldaten“ besetzt und geplündert wurde. Ein richtig historischer Boden
also. Das erste nachweisbare Bild des Gebäudes sehen Sie übrigens auf der Abbildung
von 1840.
Das alte Gebäude hatte viel Geschichte kommen und gehen sehen und war während der DDR-Zeit
als Landwirtschaftsbetrieb genutzt und abgewirtschaftet worden. Nun stand es seit langer
Zeit leer und harrte der Dinge, die da vielleicht noch kommen sollten.

...kam nun 2003, als die jungen Leute vom DEEJAYLADEN Besitz vom Gebäude ergriffen und das
Unternehmen Denis Korn in die verfallenen aber denkmalgeschützten Gebäude einzog. Die Dächer
wurden neu gedeckt und aus alten Ställen wurde eine schmucke Verkaufsfläche, Büros und
Lagerplätze. Kabel wurden gezogen, Fenster erneuert und bald schon zog geschäftiges und
geschäftliches Leben in das altehrwürdige Gebäude ein, so dass der Geschäftsbetrieb hier
am
1. November 2003 aufgenommen werden konnte. Heute zählen die Gebäude
wieder zu den Schmuckstücken im Ort.
Weitblickend stattete man das Gebäude mit umweltschonender Heizanlage und Regenwasserrückgewinnung
aus. Heute schon an morgen zu denken ist eben auch eine positive unternehmerische Eigenschaft.

Der Sommer rückte näher und es bot sich an, den neu gewonnenen Platz auch zünftig zu nutzen.
So wurde die Idee geboren, eine Hausmesse zu veranstalten, um einfach einmal die Kunden mit
den Herstellern zusammenzubringen, Neuigkeiten zu präsentieren und die be-
stehenden Kundenbindungen zu vertiefen. Tagsüber also volles Programm und damit
es nicht zu trocken werde, gewann die Idee an Dynamik, ein DJ-Battle zu veranstalten.
Abends könnte man dann ja noch ein bisschen feiern. Aus dem „bisschen feiern“
wurde dann doch eine etwas größere Party, auf der Mitarbeiter, Kunden,
Hersteller und die Lonnewitzer Bewohner gemeinsam den Sommer und
sich selber feierten. Und so war es geboren:
Das Sommerfest.
Seit damals wurde daraus eine feste Institution, auf die nun jedes
Jahr in Oschatz und über die Grenzen hinaus sehnsüchtig gewartet wird.

Mit dem Umzug war nun erst einmal Platz genug vorhanden und das war der ideale Zeitpunkt, um
die Kundenbetreuung einzelner Gruppen noch zielgerichter zu gestalten. Gerade im Bereich
des Studio & Producing und in der Bühnentechnik war es angebracht, das Know-How zu bündeln.
So gingen 2003 fast parallel mit dem Umzug die Marken
PA-LADEN für Bühnen-
und Lichttechnik und
SYNTHIECENTER für den Studiobereich an den Start und
entwickeln sich seit damals prächtig.

Nun war man ja seit 2003 Anbieter von DJ-Equipment, hatte Studio-, PA- und Lichttechnik im
Angebot aber das Wichtigste fehlte natürlich noch: Musikinstrumente. Da half der Zufall der
Unternehmensentwicklung etwas nach, denn im nahen Riesa plante ein gewisser Tilo Reschke sein
Musikgeschäft aufzugeben. Die Chance war da, dass letzte fehlende Puzzleteil einzusetzen und
sie wurde genutzt.
Bald wurde also wieder gewerkelt, gepackt und sortiert. Nachdem das obere Geschoss zügig zur
Verkaufsfläche ausgebaut worden war, zogen bald die ersten Ausstellungsstücke ein. Das dabei
eine Woche lang in unserer Warenannahme ein gewisser Ausnahmezustand herrschte, können Sie
auf den Fotos ersehen.

"Viel Platz" ist eben doch ein subjektiver Begriff. Mit der Übernahme des Musikhauses in
Riesa war der Warenbestand und die Verkaufsfläche fast auf das Doppelte gewachsen. Also
musste man an die Zukunft denken.
Hier rechnete es sich, in das schön geräumige Landgut gezogen zu sein, denn der
altehrwürdige Scheunenbau war der geeignete Ort, um zukünftig den Versandbereich und weitere
Büroräume zu beherbergen und damit die Fortentwicklung des Lagers zum
Logistikzentrums
voran zu bringen.
Damit würde auch viel mehr Platz als bisher für weitere Ausstellungs- und Verkaufsflächen
frei, der dann sinnvoll be- und genutzt werden könnte.
Also an die Arbeit...

Das Sommerfest wurde schnell zum Höhepunkt eines jeden Jahres und für unsere Kunden
mindestens genauso wichtig wie die Musikmesse. Es sprach sich schnell herum, dass man beim
Sommerfest tagsüber das allerneuste und angesagteste Equipment teilweise in
Deutschland-Premiere erleben konnte und das abends - nach getaner Arbeit - die große
Sommernachts-Party begann - inklusive großartiger
Live-Übertragung im Radio bei
JUMP AUF TOUR.
Wofür das Fest aber geliebt wird, sind nicht nur die heißen Show-Acts, coolen DJ's und
phantastischen Bands, sondern vor allem die sehr angenehme und entspannte Atmosphäre, bei
der jeder gleich gut feiern kann - egal ob Kunde, Hersteller, Mitarbeiter, Anwohner oder der
Chef selbst; egal ob jung oder alt.

Es ist hohe Anerkennung für den Unternehmer wert, wenn es ihm gelingt, in bewegten Zeiten
sein Unternehmen sicher zu steuern; es ist eine Anerkennung für sich wert, wenn es gelingt,
gesund zu wachsen und Arbeitsplätze nicht nur zu sichern, sondern auch aufzubauen.
Daher ist es eine große Ehre für den Unternehmer, wenn ihm seine Heimatstadt den Titel
"Unternehmer des Jahres" verleit. Das ist letztlich auch die Anerkennung dafür,
das Denis Korn sich nicht als Unternehmen im luftleeren Raum versteht, sondern auch stets
seine Rolle als Unternehmen in der Region wahrnimmt.

Zehn Jahre sind doch schnell vorbei und erst im Rückspiegel der Entwicklung bemerkt man, was
so in zehn Jahren alles geschehen kann und welche Entwicklungen in zehn Jahren möglich sind.
Aber still stehen zu bleiben geht nicht an, denn wie heisst es so schön:
"Der Erfolg ist kein
Ruhekissen" und so strebt das Unternehmen immer weiter nach vorn, denn Stillstand würde
unweigerlich Rückschritt bedeuten.
Und das ist es wohl auch, was das Unternehmen und den Unternehmer Denis Korn auszeichnet:
Die gewisse positive Unruhe, etwas erreichen zu wollen und positive Entwicklungen selbst zu
gestalten. In den vielen Jahren hat sich daher ein ausgezeichnetes Team um den Inhaber
versammelt, das gemeinsam an der Erreichung der kleinen und der großen Ziele arbeitet - denn
ein gutes Team ist unersetzbar, wenn es um Schnelligkeit, Dynamik und nachhaltige Entwicklung
geht. Nicht umsonst hat schon ein anderer großer Gründer vor knapp hundert Jahren festgestellt:
"Den rechten Mann an den rechten Platz.“*
Doch das ist nicht der Erfolgsgarant allein. Ein gesundes und nachhaltiges Wachstum an den
Tag zu legen, bedarf es vor allem Eines. Und das hat sich in den letzten zehn Jahren nicht
geändert und wird sich auch in Zukunft nicht ändern:
Zufriedene Kunden
Johann Winklhofer, Mitbegründer der Wanderer-Werke in Sachsen - angefangen mit einem
Schraubstock - später Weltfirma