10 Jahre voller Gechichte

10 Jahre ... und noch kein bisschen leise

Der 01. März 2007 ist für unser Unternehmen ein ziemlich wichtiger Tag. Warum? Weil sich an diesem Tag die Gründung des Unternehmens Denis Korn genau zum zehnten Mal jährt. Grund genug für uns, einmal einen kleinen Schulterblick zu riskieren, um zu sehen, was in den vergangenen Jahrzehnt so alles passiert ist. Doch sehen Sie selbst...
  1. DJ Denis
  2. Ab ins weltweite Netz
  3. "Was bekommt man in einem Deejayladen?"
  4. Ein altes Landrichtergut...
  5. Neues Leben in altehrwürdigen Mauern...
  6. Erste Hausmesse wird zum Sommerfest
  7. Neue Marken gehen an den Start
  8. Das letzte Puzzleteil
  9. Mehr Platz muss her!
  10. Sommerfest wird zum Event
  11. Unternehmer des Jahres
  12. Zehn Jahre und noch nicht leise

10 Jahre voller Gechichte

Fette Beats für Oschatz - das war das Motto, als ein musikbegeisterter Deejay 1995 begann regelmäßig aufzulegen. Dabei wurde er immer wieder einmal gefragt, ob er die eingesetzte Technik auch verkaufen könne. Klar, könne man das. Und schon bald war der Gedanke geboren, das Hobby zum Beruf zu machen. Und so wurde am 1. März 1997 das Einzelunternehmen Denis Korn damals unter dem Namen "Star-Dust" gegründet. Aber mit DJ-Equipment, PA- und Lichttechnik Geld verdienen? Das erschien zur damaligen Zeit in der Mitte der 1990er Jahre vielen als völlig unverständlich. Aber die Zweifler wurden eines besseren belehrt, das Unternehmen wuchs und gedieh.

Doch warum dieser Erfolg? Weil es nichts wichtigeres gab als die Kundenzufriedenheit, weil man schnell und flexibel arbeitete und stets versuchte, das Optimum zu bieten. Im Übrigen sind das auch heute noch die Rezepte für ein gesundes Unternehmenswachstum.
Als die Welt begann, sich gegenseitig zu vernetzen und das World Wide Web nach und nach in das Bewusstsein der Menschen rückte, erkannte Denis Korn sehr schnell die Potentiale und Chancen, die das neue Medium für die Geschäftsentwicklung mit sich bringen konnte. Also machte man sich daran und schuf 1999 die erste eigene Internetseite.

Bis heute hat das Medium Internet nichts an seinem Reiz für das Unternehmen verloren. Auch die kleineren Widrigkeiten die technische Neuerungen mit sich bringen, konnte man überwinden und den Fortschritt so sicher gestalten und das Unternehmen gut im Online-Geschäft platzieren.

Das Erfolgsrezept dafür war und ist immer noch so einfach wie effizient: Alle Kunden gleich schnell, gleich freundlich und mit gleichem Respekt behandeln, ganz egal, ob sie im Ladengeschäft stehen oder am anderen Ende der Welt ihre Online-Bestellung tätigen.
"Was bekommt man in einem Deejayladen?" Diese verwunderte Frage stellte man sich 2001 in einem Artikel in der "Oschatzer Allgemeinen Zeitung". Diese Frage stellten sich anfangs auch viele Oschatzer, als am 26. März 2001 das Geschäft im schön gelegenen Eckladen in der Theodor-Körner-Straße 1 öffnete. Doch die Musikbegeisterten DJ's wussten Bescheid. Service vor Ort wurde schon damals groß geschrieben. Schnell sprach sich dieser Umstand in der lokalen und regionalen DJ-Prominenz herum.

Was sich noch änderte? Der legendäre Name "DEEJAYLADEN" erblickte mit der Ladenöffnung das Licht der Welt und sollte sich fortan als Zeichen für hochwertigen Service etablieren. Dies war auch die Geburtsstunde der Marke und des unverwechselbaren Logos.
...im Ortsteil Lonnewitz kam als Alternative in Betracht, als die ursprünglichen Geschäftsräume zu eng wurden. Das alte Gut war bestens geeignet und besaß eine lange und bewegte Geschichte. Die Ortslage als solche war schon seit 1350 urkundlich nachweisbar und das alte Gut als dessen Mittelpunkt wurde schon im historischen Zusammenhang 1815 erwähnt, als es nahe der Heerstraße gelegen von „fränkischen Soldaten“ besetzt und geplündert wurde. Ein richtig historischer Boden also. Das erste nachweisbare Bild des Gebäudes sehen Sie übrigens auf der Abbildung von 1840.

Das alte Gebäude hatte viel Geschichte kommen und gehen sehen und war während der DDR-Zeit als Landwirtschaftsbetrieb genutzt und abgewirtschaftet worden. Nun stand es seit langer Zeit leer und harrte der Dinge, die da vielleicht noch kommen sollten.
...kam nun 2003, als die jungen Leute vom DEEJAYLADEN Besitz vom Gebäude ergriffen und das Unternehmen Denis Korn in die verfallenen aber denkmalgeschützten Gebäude einzog. Die Dächer wurden neu gedeckt und aus alten Ställen wurde eine schmucke Verkaufsfläche, Büros und Lagerplätze. Kabel wurden gezogen, Fenster erneuert und bald schon zog geschäftiges und geschäftliches Leben in das altehrwürdige Gebäude ein, so dass der Geschäftsbetrieb hier am 1. November 2003 aufgenommen werden konnte. Heute zählen die Gebäude wieder zu den Schmuckstücken im Ort.

Weitblickend stattete man das Gebäude mit umweltschonender Heizanlage und Regenwasserrückgewinnung aus. Heute schon an morgen zu denken ist eben auch eine positive unternehmerische Eigenschaft.
Der Sommer rückte näher und es bot sich an, den neu gewonnenen Platz auch zünftig zu nutzen. So wurde die Idee geboren, eine Hausmesse zu veranstalten, um einfach einmal die Kunden mit den Herstellern zusammenzubringen, Neuigkeiten zu präsentieren und die be- stehenden Kundenbindungen zu vertiefen. Tagsüber also volles Programm und damit es nicht zu trocken werde, gewann die Idee an Dynamik, ein DJ-Battle zu veranstalten.

Abends könnte man dann ja noch ein bisschen feiern. Aus dem „bisschen feiern“ wurde dann doch eine etwas größere Party, auf der Mitarbeiter, Kunden, Hersteller und die Lonnewitzer Bewohner gemeinsam den Sommer und sich selber feierten. Und so war es geboren: Das Sommerfest.

Seit damals wurde daraus eine feste Institution, auf die nun jedes Jahr in Oschatz und über die Grenzen hinaus sehnsüchtig gewartet wird.
Mit dem Umzug war nun erst einmal Platz genug vorhanden und das war der ideale Zeitpunkt, um die Kundenbetreuung einzelner Gruppen noch zielgerichter zu gestalten. Gerade im Bereich des Studio & Producing und in der Bühnentechnik war es angebracht, das Know-How zu bündeln.

So gingen 2003 fast parallel mit dem Umzug die Marken PA-LADEN für Bühnen- und Lichttechnik und SYNTHIECENTER für den Studiobereich an den Start und entwickeln sich seit damals prächtig.
Nun war man ja seit 2003 Anbieter von DJ-Equipment, hatte Studio-, PA- und Lichttechnik im Angebot aber das Wichtigste fehlte natürlich noch: Musikinstrumente. Da half der Zufall der Unternehmensentwicklung etwas nach, denn im nahen Riesa plante ein gewisser Tilo Reschke sein Musikgeschäft aufzugeben. Die Chance war da, dass letzte fehlende Puzzleteil einzusetzen und sie wurde genutzt.

Bald wurde also wieder gewerkelt, gepackt und sortiert. Nachdem das obere Geschoss zügig zur Verkaufsfläche ausgebaut worden war, zogen bald die ersten Ausstellungsstücke ein. Das dabei eine Woche lang in unserer Warenannahme ein gewisser Ausnahmezustand herrschte, können Sie auf den Fotos ersehen.
"Viel Platz" ist eben doch ein subjektiver Begriff. Mit der Übernahme des Musikhauses in Riesa war der Warenbestand und die Verkaufsfläche fast auf das Doppelte gewachsen. Also musste man an die Zukunft denken.

Hier rechnete es sich, in das schön geräumige Landgut gezogen zu sein, denn der altehrwürdige Scheunenbau war der geeignete Ort, um zukünftig den Versandbereich und weitere Büroräume zu beherbergen und damit die Fortentwicklung des Lagers zum Logistikzentrums voran zu bringen.

Damit würde auch viel mehr Platz als bisher für weitere Ausstellungs- und Verkaufsflächen frei, der dann sinnvoll be- und genutzt werden könnte.

Also an die Arbeit...
Das Sommerfest wurde schnell zum Höhepunkt eines jeden Jahres und für unsere Kunden mindestens genauso wichtig wie die Musikmesse. Es sprach sich schnell herum, dass man beim Sommerfest tagsüber das allerneuste und angesagteste Equipment teilweise in Deutschland-Premiere erleben konnte und das abends - nach getaner Arbeit - die große Sommernachts-Party begann - inklusive großartiger Live-Übertragung im Radio bei JUMP AUF TOUR.

Wofür das Fest aber geliebt wird, sind nicht nur die heißen Show-Acts, coolen DJ's und phantastischen Bands, sondern vor allem die sehr angenehme und entspannte Atmosphäre, bei der jeder gleich gut feiern kann - egal ob Kunde, Hersteller, Mitarbeiter, Anwohner oder der Chef selbst; egal ob jung oder alt.
Es ist hohe Anerkennung für den Unternehmer wert, wenn es ihm gelingt, in bewegten Zeiten sein Unternehmen sicher zu steuern; es ist eine Anerkennung für sich wert, wenn es gelingt, gesund zu wachsen und Arbeitsplätze nicht nur zu sichern, sondern auch aufzubauen.

Daher ist es eine große Ehre für den Unternehmer, wenn ihm seine Heimatstadt den Titel "Unternehmer des Jahres" verleit. Das ist letztlich auch die Anerkennung dafür, das Denis Korn sich nicht als Unternehmen im luftleeren Raum versteht, sondern auch stets seine Rolle als Unternehmen in der Region wahrnimmt.
Zehn Jahre sind doch schnell vorbei und erst im Rückspiegel der Entwicklung bemerkt man, was so in zehn Jahren alles geschehen kann und welche Entwicklungen in zehn Jahren möglich sind. Aber still stehen zu bleiben geht nicht an, denn wie heisst es so schön: "Der Erfolg ist kein Ruhekissen" und so strebt das Unternehmen immer weiter nach vorn, denn Stillstand würde unweigerlich Rückschritt bedeuten.

Und das ist es wohl auch, was das Unternehmen und den Unternehmer Denis Korn auszeichnet: Die gewisse positive Unruhe, etwas erreichen zu wollen und positive Entwicklungen selbst zu gestalten. In den vielen Jahren hat sich daher ein ausgezeichnetes Team um den Inhaber versammelt, das gemeinsam an der Erreichung der kleinen und der großen Ziele arbeitet - denn ein gutes Team ist unersetzbar, wenn es um Schnelligkeit, Dynamik und nachhaltige Entwicklung geht. Nicht umsonst hat schon ein anderer großer Gründer vor knapp hundert Jahren festgestellt: "Den rechten Mann an den rechten Platz.“*

Doch das ist nicht der Erfolgsgarant allein. Ein gesundes und nachhaltiges Wachstum an den Tag zu legen, bedarf es vor allem Eines. Und das hat sich in den letzten zehn Jahren nicht geändert und wird sich auch in Zukunft nicht ändern:

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Johann Winklhofer, Mitbegründer der Wanderer-Werke in Sachsen - angefangen mit einem Schraubstock - später Weltfirma

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